Nazis, nein danke!
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Nazis kosten Arbeitsplätze |
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Freitag, 19. Juni 2009 um 09:11 Uhr |
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Monika Lazar, sächsische Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der grünen Bundestagsfraktion
Rechtsextremismus schadet unserer Wirtschaft und kostet Arbeitsplätze. Menschen wollen nicht dort leben und arbeiten, wo rassistische Übergriffe stattfinden und Nazis in den Parlamenten sitzen. Denn rechtsextreme Schläger scheuen nicht einmal vor Mord zurück: Seit der deutschen Wiedervereinigung töteten sie mehr als 140 Menschen. Solche Verbrechen sind Gift für ein positives Standortmarketing.
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NPD-Fraktionsmitarbeiter verurteilt |
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Mittwoch, 17. Juni 2009 um 10:35 Uhr |
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Ein weiteres Beispiel für den "Charakter" sächsischer NPD-Hetzer: Am 15. Juni hat das Amtsgericht in Zittau den Mitarbeiter der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Torsten Hiekisch, wegen Volksverhetzung verurteilt. Er hatte sich am 21.12. 2007 anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel in Zittau mit Mantel und Kapuze als "Tod" verkleidet an die Grenze gestellt. Dabei trug er eine Papp-Sense in der Hand, auf der stand: "Nein zur Grenzöffnung" und "Ich kriege alle Sinti und Roma". Hiekisch ist Mitglied des NPD-Landesvorstandes und mit der Zittauer NPD-Stadträtin Antje Hiekisch verheiratet. (Quellen: Sächsische Zeitung und BILD vom 16.6. 2009) |
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Sommer-Hochschultour gestartet |
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Freitag, 12. Juni 2009 um 10:33 Uhr |
Die GRÜNEN sind unterwegs in den sächsischen Hochschulstädten und werben für die Teilnahme an der Landtagswahl am 30. August. An dem Tag sind zwar Semesterferien, aber jeder der an dem Tag gerade nicht in sein Wahllokal gehen kann, kann problemlos auch per Brief wählen.
Dazu verteilen die GRÜNEN vorsorglich schon vor Ende des Semesters Karten mit denen man bei der eigenen Kommune seine Briefwahlunterlagen für die Landtagswahl anfordern kann. Ziel ist es so viele Studierende wie möglich zur Teilnahme an der Wahl zu motivieren, denn so steigen die Chancen dem NPD-Spuk im Landtag ein Ende zu bereiten und damit einen wichtigen Schritt in Richtung weltoffeneres Sachsen zu gehen.
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Donnerstag, 11. Juni 2009 um 16:42 Uhr |
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Der NPD-Landagsabgeordnete Peter Klose beweist immer wieder, dass er in seiner ganz eigenen Welt lebt. Hier zwei aktuelle Beispiele:
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NPD Kommunalwahlprogramme |
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Mittwoch, 03. Juni 2009 um 12:53 Uhr |
Für 103 sächsische Städte und Gemeinden hat die NPD für die bevorstehende Kommunalwahl am 7. Juni 2009 eigene Listen aufgestellt. Mal bestehen diese Listen nur aus einer Person, in einigen Orten sind die Listen mit 7,8, 9 oder mehr Kandidaten recht umfänglich. Besonderes Augenmerk hat die NPD auch auf eigene Listen in den großen Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig gelegt (zur Bedeutung der Kommunalwahlen für die NPD vgl. den Artikel Die NPD in den Kommunen).
Derzeit im Internet abrufbar sind NPD-Kommunalwahlprogramme für Dresden, Leipzig, Görlitz und Zittau. Inhaltlich werden wenig überraschende Themen aufgegriffen: Ein wenig Wirtschaft, ein wenig Kampf gegen die herbei phantasierte „Überfremdung" des deutschen Volkskörpers, ein wenig Polemik gegen Filz und Korruption „des Systems".
Nur mühsam sind die vier Programme an regionale Besonderheiten angepasst. In Dresden darf natürlich der Bezug auf den angeschlagenen Chip-Hersteller Quimonda nicht fehlen, in Görlitz wird auf die vermeintliche Gefahr durch die offenen Grenzen nach Osteuropa aufmerksam gemacht. Die regionalen Bezüge können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Programme kein ernsthaftes politisches Programm bieten und nachlässig erstellt sind. Im Dresdner Programm findet sich etwa ein Abschnitt zum Thema „Kriminalität und Graffiti-Unwesen bekämpfen", im Görlitzer Programm heißt das „Graffiti-Unwesen und Kriminalität bekämpfen". Allerdings hat man dann in letzterem vergessen, auch was zum Thema Graffiti zu schreiben.
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Rassistische Plakate in Görlitz |
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Samstag, 30. Mai 2009 um 15:38 Uhr |
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Das Schüren von Angst gegenüber als „fremd" definierten Personen ist seit jeher ein wesentliches Element rechtsextremer Propaganda. Mit einem schlichten Argumentationsmuster wird dabei Stimmung gegen alle gemacht, die als nicht deutsch angesehen werden. So sind es in rechtsextremer Sicht „die Ausländer", welche die Sicherheit durch ihre Kriminalität gefährden.
Auch die DSU in Görlitz setzt auf dieses Thema. Mit der Parole „Sicherheit statt Polenkult" sollen in der deutsch-polnischen Doppelstadt Görlitz/Zgorzelec die Wählerinnen und Wähler gegen einen Teil der Bevölkerung aufgestachelt werden.
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Wer „PRO CHEMNITZ“ wählt, wählt rechtsextrem! |
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Freitag, 29. Mai 2009 um 10:41 Uhr |
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Politikwissenschaftlerin analysiert die Arbeit der Fraktion PRO CHEMNNITZ.DSU im Chemnitzer Stadtrat:
2009 wird auch in Chemnitz wieder gewählt und auf vielen Wahlplakaten ist der Name einer neuen Bürgerliste zu lesen: PRO CHEMNNITZ.DSU. Doch nicht die Bürgerliste, nur der Name ist neu.
Bereits vor fünf Jahren traten eine Reihe dieser Bürger unter dem Namen DIE REPUBLIKANER für die Kommunalwahl in Chemnitz an und schafften den Sprung in den Stadtrat.
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Donnerstag, 28. Mai 2009 um 10:36 Uhr |
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Eine junge Frau, die zwei Boxhandschuhe in die Kamera hält – mit diesem Motiv wirbt die NPD zur Zeit auf Wahlplakaten für sich. „Sachsens starke Rechte“ steht an der Stelle, wo früher die schwarze Fahne der „Freien Kräfte“ zu sehen war. Nach den Plakatmotiven „Ohrfeige für Politbonzen“ und „Touristen willkommen – kriminelle (kleingeschrieben!) Ausländer raus!“, will die sächsische NPD jetzt wohl angriffslustig, aber gleichwohl sympathisch daherkommen.
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Sächsische, deutsche und andere Irrwege |
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Montag, 25. Mai 2009 um 09:10 Uhr |
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In der NPD rumort es kräftig. Verstrickt in Finanzskandale und damit tief in der selbstverschuldeten Finanzkrise, findet seit mehreren Monaten ein parteiinterner Machtkampf statt. Angetrieben von den Landesverbänden Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen und dort den jeweiligen Fraktionsvorsitzenden in den Länderparlamenten Udo Pastörs und Holger Apfel, wurde zunächst versucht, den Bundesvorsitzenden Udo Voigt zu stürzen. War zunächst Andreas Molau als Königsmörder auserwählt, zog dieser jedoch wegen der massiven Intrigen und Anfeindungen innerhalb der Partei zurück. Seine Stelle nahm Udo Pastörs ein. Zum Showdown kam es auf dem NPD-Bundesparteitag der NPD Anfang April 2009, auf dem jedoch Pastörs dem neuen (alten) Bundesvorsitzenden Voigt unterlag. Eine Reihe von führenden NPD-Kadern aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sind seitdem nicht mehr im Bundesvorstand vertreten, der Einfluss beider Landesverbände hat damit auf Bundesebene stark nachgelassen.
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Pressemitteilung - GRÜNE veröffentlichen Homepage www.nazis-nein-danke.de |
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Sonntag, 24. Mai 2009 um 11:30 Uhr |
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Die sächsischen GRÜNEN starten anlässlich des Tags des Grundgesetzes am 23. Mai im Vorfeld der Kommunalwahl das Internetangebot "Nazis, nein Danke!" (www.nazis-nein-danke.de). Zweck dieser Homepage ist die Auseinandersetzung mit dem Wahlkampf der NPD und mit den ideologischen Hintergründen dieser Partei.
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Freitag, 22. Mai 2009 um 10:35 Uhr |
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Wie die Leipziger Volkszeitung heute meldet, wurde der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende und Leipziger NPD-Kreisvorsitzende Helmut Herrmann am 21.5., abends von der Polizei dabei erwischt, wie er in Leipzig Wahlplakate der LINKEN abriss und durch NPD-Plakate zu ersetzen versuchte. Beaufsichtigt wurde er dabei vom NPD-Landesvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Winfried Petzold.
In dem Zeitungsbericht wird darauf verwiesen, dass Petzold Anfang 2004 als Ladendieb aktenkundig wurde. Herrmann beklage die "wachsende Kriminalität" in Leipzig. Durch ihre Plakataktion dürfte mal wieder klar geworden sein, was führende NPD-Kader von Rechtsstaatlichkeit und Meinungsvielfalt halten. |
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