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Vorbeugen statt Zuschauen! |
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Donnerstag, 24. Juni 2010 um 13:37 Uhr |
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Demokratieförderung in Sachsen sichern und ausbauen!
Miro Jennerjahn MdL
Vorbemerkungen
Der Einzug der NPD in den Sächsischen Landtag im Jahr 2004 initialisierte eine Debatte über den Umgang mit der gesellschaftlichen Verankerung fremdenfeindlicher, rassistischer und antisemitischer Einstellungen und ihrer Zuspitzung in einem rechtsextremen Weltbild. Die offensichtlich gewordenen Demokratiedefizite bildeten den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit der Notwendigkeit zivilgesellschaftlichen Engagements. CDU und SPD setzten sich daher in ihrem Koalitionsvertrag mit dem Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ (WOS) das Ziel, die demokratische Kultur in Sachsen zu fördern und zu stärken. Mit einer Fördersumme von 1,2 Millionen Euro unterstützte der Freistaat Sachsen im Jahr 2005 75 Projekte. Bis zum Jahr 2009 stieg das Fördervolumen auf 1,8 Millionen Euro, die Zahl der subventionierten Projekte auf 97.
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Realitätsbezogene Demokratieförderung statt schwarz-gelbe Nebelkerzen! |
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Montag, 22. Februar 2010 um 10:02 Uhr |
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Monika Lazar, sächsische Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der grünen Bundestagsfraktion
Wenn es um die Zukunft der Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus geht, wirft die zuständige Familienministerin Köhler mit Nebelkerzen um sich. Wollte Köhler zunächst die bestehenden Programme ohne zusätzliches Geld auf Linksextremismus und islamischen Extremismus ausweiten, zauberte sie angesichts des aufflammenden Protests in Öffentlichkeit und Bundestag plötzlich zwei neue Millionen aus dem Hut. Deren Herkunft „aus nicht verbrauchten Haushaltsmitteln“ hat sie bis heute nicht schlüssig erklärt.
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Dresden: Blockadebündnis verhindert Aufmarsch von Rechtsextremen |
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Mittwoch, 17. Februar 2010 um 10:51 Uhr |
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von Monika Lazar, MdB
Tausende DemokratInnen setzten am 13. Februar 2010 ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus. Sie verhinderten einen geplanten Aufmarsch von Neonazis aus ganz Europa.
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Dresden - immer eine Reise wert |
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Montag, 15. Februar 2010 um 13:28 Uhr |
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Impressionen vom 13. Februar 2010 von Miro Jennerjahn, MdL
Vor einigen Monaten veröffentlichte ich in meinem Blog den Artikel Leipzig, das war spitze. Anlass war die erfolgreiche Blockade einer größeren Neonazi-Demo im Oktober 2009. Heute kann ich nur sagen: Dresden, auch das war spitze. Dabei hatte es im Vorfeld des europaweit größten Neonazi-Aufmarsches am 13.2. nicht allzu gut ausgehen, was eine erfolgreiche Blockade anbelangt. Umso schöner: Die Neonazis kamen keinen Meter weit.
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Gibt es Extremismus? – Anmerkungen aus politischer Perspektive |
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Samstag, 30. Januar 2010 um 14:04 Uhr |
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Vortrag gehalten von Miro Jennerjahn (MdL) im Rahmen der Fachtagung "Gibt es ‘Extremismus'? " des Kulturbüro Sachsen e.V. und weiterdenken Heinrich Böll Stiftung Sachsen in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung am 29. Januar 2010.
Ich werde im Folgenden die Problematik des Extremismus-Begriffs aus politischer Perspektive darlegen. Insbesondere in Sachsen hat die Diskussion einen besonderen Stellenwert, weil die führenden Apologeten der Extremismus-Theorie an sächsischen Universitäten lehren und immer wieder von der CDU als Berater herangezogen werden. Für mich gibt es dabei drei zentrale Aspekte:
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Am 13. Februar 2010 ist wieder ein Naziaufmarsch in Dresden anlässlich des 65. Jahretages der Bombardierung der Stadt zu erwarten. Der alljährliche "Trauermarsch", der von der "Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland" organisiert wird, ist mittlerweile zum größten Naziaufmarsch in Europa geworden.
In diesem Jahr finden mehrere Veranstaltungen des Protests gegen das Nazitreiben statt...
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Geh(h)-denken ohne Versammlungsfreiheit? |
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Diskussion zum neuen Sächsischen Versammlungsgesetz
Freitag, 15.01.2010, 18 Uhr Sächsischer Landtag, Raum A 600 (Anmeldung erforderlich!)
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Demokratisch wählen – Nazis schwächen! |
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Montag, 21. September 2009 um 09:48 Uhr |
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Monika Lazar, sächsische Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der grünen Bundestagsfraktion
Weitere fünf Jahre Nazi-Propaganda im sächsischen Landtag! Auch künftig hohe Steuermittel für die rechtsextreme NPD! Noch länger offizielle Büros zum Ausbau brauner Infrastruktur! Dies alles hätten die Menschen in Sachsen verhindern können.
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Die Internationale der Nationalen: Rechtsextremismus als europäisches Problem |
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Freitag, 18. September 2009 um 18:18 Uhr |
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Monika Lazar, sächsische Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der grünen Bundestagsfraktion
Rechtsextremismus stellt kein deutsches Alleinstellungsmerkmal dar. In jedem europäischen Staat ist die extreme Rechte mehr oder weniger tief verankert und vielfältig ausgestaltet. Neben offiziellen Parteien gibt es unter anderem autonome Nationalisten und gewalttätige Kameradschaftsszenen.
Bei den Europawahlen im Juni 2009 zog aus Deutschland kein Rechtsextremer in das Parlament ein. Dies ist ein klarer Erfolg der demokratischen deutschen Bürgerinnen und Bürger. Leider sieht es bei unseren europäischen Nachbarn anders aus. Sie wählten zahlreiche Abgeordnete, die mit Nazi-Parolen Stimmenfang betrieben hatten, in das Europaparlament. Würden diese Rechtsextremen sich alle zusammentun, könnten sie eine starke Fraktion bilden. Einen solchen Versuch gab es bereits im Jahr 2007 mit der Gründung der Fraktion „Identität, Tradition, Souveränität" (ITS). Er scheiterte jedoch schon bald kläglich an inneren Machtkämpfen und Meinungsverschiedenheiten.
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Dienstag, 25. August 2009 um 13:01 Uhr |
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Der Landtagswahlkampf liegt in den letzten Zügen - das kann man ganz besonders gut an der NPD beobachten.
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Lichdi erstattet Anzeige gegen NPD wegen Volksverhetzung |
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Dienstag, 25. August 2009 um 12:34 Uhr |
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Dresden: Lichdi erstattet Anzeige gegen NPD wegen Volksverhetzung Dresdner Stadtverwaltung setzt Wahlsatzung zum wiederholten Mal nicht um - Lichdi hängt Plakate im Bereich der Synagoge ab
Dresden. Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, hat heute gegen die NPD Strafanzeige wegen der Plakate "Kriminelle Ausländer raus" und "Heimreise statt Einreise" erstattet.
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